Montag 30. Mai 2016

18 Uhr Religion und Exil

19 Uhr Friedensarbeit im Fadenkreuz

18 Uhr Multaka - Museumswerkstatt

20 Uhr Geächtet



Foto: Barbara Honigmann, © Charly Leske
Foto: Barbara Honigmann, © Charly Leske

» Religion und Exil

 

Religion ist häufig Grund für Vertreibungen, oft aber auch wichtig im neuen Land, als Halt im Vertrauten oder Entdeckung neuer Orientierungen. Manche religiöse Traditionen etwa im Judentum sind eng mit Exilgeschichten verbunden. Doerte Bischoff gibt Auskunft, wie Schriftstellerinnen und Schriftsteller im Exil 1933-45 es mit der Religion hielten. Autorin Barbara Honigmann liest aus „Chronik meiner Straße“ und spricht über ihre eigene (Familien-)Geschichte mit der Religion.

 

Lesung & Gespräch, Montag 30. Mai, 18 Uhr

Katholische Akademie Hamburg, Herrengraben 4, 20459 Hamburg. Eintritt 8 Euro (nur Abendkasse), Anmeldung erbeten unter programm@kahh.de oder 040/36952-0

 

Veranstalter:

Walter A. Berendsohn Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur und Katholische Akademie Hamburg

 


Foto: Steindruckerei, © Museum der Arbeit
Foto: Steindruckerei, © Museum der Arbeit

» Multaka – Treffpunkt Museumswerkstatt

 

„Multaka“ ist arabisch und heißt „Treffpunkt“. Ein Treffpunkt ist seit Jahren die offene Druckwerkstatt im Museum der Arbeit. Hier arbeiten ehemalige Setzer und Drucker aus dem Graphischen Gewerbe, Künstler und Museumsbesucher gemeinsam und halten die alten Drucktechniken lebendig. Einen Abend lang sind Geflüchtete eingeladen zu spannenden Begegnungen, kleinen Druckaktionen und Führungen durch das Museum in leichter Sprache jeweils zur vollen Stunde.

 

Workshop & Führung, Montag 30. Mai, 18 bis 21 Uhr

Wiesendamm 3, 22305 Hamburg. Eintritt frei ab 18 Uhr bei Nennung des Stichworts „Tage des Exils“. Ohne Anmeldung

 

Veranstalter:

Historische Museen Hamburg, Museum der Arbeit


Georgi Vanyan © Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte
Georgi Vanyan © Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte

» Friedensarbeit im Fadenkreuz

 

Seit fast 100 Jahren ringen Armenien und Aserbaidschan um Berg-Karabach im Südkaukasus. Der Waffenstillstand wird regelmäßig gebrochen. Der armenische Menschenrechtsaktivist, Film- und Theaterregisseur Georgi Vanyan, der für seine Friedensarbeit verfolgt wird, ist derzeit im Exil in Hamburg. Mit der Historikerin Eva Maria Auch spricht er über den Territorialkonflikt im ehemals sowjetischen Norden der krisengeschüttelten Kaukasus-Region. Cathrin Kahlweit, Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung, moderiert.

 

Gespräch, Montag 30. Mai, 19 Uhr

KörberForum, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg. Eintritt frei. Anmeldung über www.koerber-stiftung.de

 

Veranstalter:

Körber–Stiftung, Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung, Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte, Süddeutsche Zeitung

 


Foto: © Thomas Aurin
Foto: © Thomas Aurin

» Geächtet

 

„Akhtar spürt verdecktem Rassismus nach, und er tut dies, indem er wie Yasmina Reza geschickt die Mittel der Boulevardkomödie nutzt. Das ist klug und funktioniert hier, in der Inszenierung von Klaus Schumacher, wie geschmiert.“ (NDR Kultur) „Die Inszenierung ist eine treffende Auseinandersetzung mit brandaktuellen Themen, sie bietet hochklassige Bühnenunterhaltung mit unbehaglichem Tiefgang: kurzweilig und verstörend.“ (Hamburger Morgenpost) Von Ayad Akhtar, Regie Klaus Schumacher.

 

Aufführung, Montag 30. Mai, 20 Uhr

Schauspielhaus, Kirchenallee 39, 20099 Hamburg, Karten 10 bis 37 Euro, Kartenbüro: Mo-Sa 10-19 Uhr, sonn- und feiertags drei Stunden vor der Vorstellung, kartenservice@schauspielhaus.de, 040 / 24 87 13, www.schauspielhaus.de

 

Veranstalter:

Schauspielhaus