Mittwoch 28. Juni 2017

18 Uhr Ein Jahr W.I.R-Programm

19 Uhr L’exil c’est comme être dans un embouteillage

20 Uhr Amsterdam, Querido und die deutsche Exilliteratur


© Jobcenter team.arbeit.hamburg/Jann Wilken/2017
© Jobcenter team.arbeit.hamburg/Jann Wilken/2017

» Ein Jahr W.I.R-Programm

Vortrag und Get-together

 

In den letzten beiden Jahren sind über 30.000 Geflüchtete in Hamburg angekommen. Die meisten wurden außerhalb von Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht, die Kinder eingeschult. Wie sieht es mit der Integration in Ausbildung und Arbeit aus? Wie ist der Ansatz von W.I.R - work and integration for refugees ein Jahr nach dem Start? Petra Lotzkat, Amtsleiterin in der BASFI, gibt ein Lagebild. Danach besteht Gelegenheit zu einem kulturell und kulinarisch begleiteten Austausch.

 

Veranstalter:

Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) und Dialogforum Integration in Ausbildung und Arbeit

 

Mittwoch, 28. Juni, 18 bis 21 Uhr

W.I.R - work and integration for refugees, Millerntorplatz 1, 20359 Hamburg

Eintritt frei


Doan Bui, © Sandrine Roudeix
Doan Bui, © Sandrine Roudeix

» L’exil c’est comme être dans un embouteillage

Lesung und Gespräch (deutsch-französisch)

 

»Das Exil ist wie im Stau zu sein. Man ist losgegangen, aber nicht angekommen.« Als ihr aus Vietnam stammender Vater krankheitsbedingt nicht mehr sprechen kann, stellt die 1976 geborene Doan Bui fest, dass sie nichts über seine Exilgeschichte weiß. Über ihre Spurensuche, die sie in ihrem 2016 erschienenen Buch «Le silence de mon père» geschildert hat, spricht sie mit der Romanistin Irène Drexel-Andrieu. Anschließend lädt Cluny zum «Verre de l’amitié» ein.

 

Veranstalter:

Deutsch-französische Gesellschaft Cluny e. V. Hamburg

 

Mittwoch, 28. Juni, 19 Uhr

Warburg-Haus, Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg

Eintritt frei, Spende erbeten, Anmeldung bei der Cluny-Geschäftsstelle bis 26. Juni unter info@cluny.de oder (montags und donnerstags 16 bis 18 Uhr) 040 / 89 70 92 33.


» Amsterdam, Querido und die deutsche Exilliteratur

Lesung und Gespräch

 

»Amsterdam: was für eine schöne, unverwechselbare Stadt! Sie wurde zur Zuflucht, sie lässt uns arbeiten«, schwärmte Klaus Mann. Und sie war mehr als ein temporärer Wohnort: Ab 1933 wurde der Querido Verlag zur publizistischen Heimat für vieleaus Deutschland geflohene Autoren wie Joseph Roth, Irmgard Keun und Lion Feuchtwanger. Bettina Baltschev erzählt, flanierend durch das heutige Amsterdam, vom Leben und Werk der Exilschriftsteller und ihrer Verleger.

 

Veranstalter:

Jüdischer Salon am Grindel e. V.

 

Mittwoch, 28. Juni, 20 Uhr

Jüdischer Salon im Café Leonar, Grindelhof 59, 20146 Hamburg

Eintritt 10 Euro / 7,50 Euro Freundeskreis-Mitglieder / 5 Euro Schüler, Studierende, Sozialkarteninhaber

Karten unter info@salonamgrindel.de oder 040 / 419 101 55

oben: Bettina Baltschev, Foto: privat

unten: Buchcover, © Berenberg, 2016