Samstag 1. Juli 2017

15 Uhr (Er)Leben in einer verkehrten Welt

15 Uhr Unsichere Herkunftsländer und unsichere Heimaten

20 Uhr Wut/Rage


© Silvester Popescu-Willigmann
© Silvester Popescu-Willigmann

» (Er)Leben in einer »verkehrten Welt«

Interaktiver Parcours

 

Das Flüchtlingszentrum öffnet einen interaktiven Raum, der Fremdheit exemplarisch erleben lässt und in dem scheinbar leichte Aufgaben zu Herausforderungen erwachsen können. Verschiedene Stationen bieten den Besucherinnen und Besuchern Gelegenheiten des Nacherlebens und der Selbsterfahrung. Eine fachkundige Einleitung bereitet auf das einstündige »Erleben im Unbekannten« vor. Anschließend runden eine moderierte Reflexion und ein Get-together das Erlebte ab.

 

Veranstalter:

Flüchtlingszentrum Hamburg

 

Samstag, 1. Juli, 15 Uhr (außerdem am Sonntag, 2. Juli)

Flüchtlingszentrum Hamburg, Adenauerallee 10, 20097 Hamburg

Um verbindliche Anmeldung unter http://www.fz-hh.de/de/projekte/parcours.php oder per Mail an TdE@fz-hh.de wird gebeten


Foto: Wiebke Johannsen, © Ellen Coenders
Foto: Wiebke Johannsen, © Ellen Coenders

» Unsichere Herkunftsländer und Fremde Heimaten

Stadtrundgang

 

Für intellektuelle Verbannte des 20. Jahrhunderts war das Kaffeehaus Ankerpunkt. Hermann Kesten: „Im Exil wird das Café zum einzigen kontinuierlichen Ort.“ In Hamburgs „Guter Stube“, an der Binnenalster, erzählt die Historikerin Wiebke Johannsen die Geschichte des Alsterpavillons, einst eröffnet von einem französischen Revolutionsflüchtling. Über Lida Gustava Heymann und Gabriele Schiff schlägt sie den Bogen zum Gespräch mit einer Flüchtlingsorganisation.

 

Veranstalterin: Wiebke Johannsen

Förderer: KZ-Gedenkstätte Neuengamme

 

Samstag, 1. Juli, 15 bis 17:30 Uhr (Weiterer Termin für diesen Stadtrundgang am 21. Juni 2017.)

Vor dem Alsterpavillon, Jungfernstieg 54, 20354 Hamburg. Kosten: 10 Euro / 7 Euro (die Hälfte geht an die Flüchtlingsorganisation).

Ohne Anmeldung


Szenenfoto: © Krafft Angerer
Szenenfoto: © Krafft Angerer

 » Wut/Rage

Schauspiel

 

In ihrem jüngstenStück »Wut« hört Elfriede Jelinek in das kollektive Bewusstsein der europäischen Gegenwart hinein, in der sich Hass in tödlichen Anschlägen Bahnbricht, populistische Strömungen ressentimentgeladen und offen rassistisch auf die Straße drängen oder europaskeptische und fremdenfeindliche Parteien auf Stimmenfang gehen. Der englische Dramatiker Simon Stephens hat mit »Rage« eine Art Echo aufJelinek geschrieben. Regie: Sebastian Nübling

 

Veranstalter: Thalia Theater

Förderer: Die Beauftragte der Bundesregierung für Kulturund Medien im Rahmen von "Umbruch in Europa / Europa im Umbruch“

 

Samstag, 1. Juli, 20 Uhr

Thalia Theater, Alstertor, 20095 Hamburg

Karten 52 bis 20 Euro / ermäßigt 10 Euro

Karten unter 040 / 32 81 44 44, unter www.thalia-theater.de oder an der Tageskasse