Dienstag 24. Mai 2016

11 Uhr Wenn Leib und Leben bedroht sind

18 Uhr Passgeschichten in Literatur und Film

13:30 Uhr #UHHhilft & Refugee Law Clinic

19 Uhr Hawar - Meine Reise in den Genozid

Heimat - Hafen - Exil



Foto: Marcelo Hernandez
Foto: Marcelo Hernandez

» Wenn Leib und Leben bedroht sind

Wenn nur noch Flucht und Exil das Leben retten können: Ali Anouzla, Sihem Bensedrine und Rosa Hassan (Foto) berichten über Unterdrückung und Verfolgung in Marokko, Tunesien und Syrien. Und über ihren Kampf, die politischen Verhältnisse zu Hause zu verändern. Die Podiumsmitglieder waren oder sind Gäste der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte. Das Gespräch wird übersetzt. Es moderiert der Journalist und Autor Johannes von Dohnanyi.

 

Gespräch, Dienstag 24. Mai, 11 Uhr

Rathaus Hamburg, Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg, Veranstaltung für Schulen auf Einladung, Kontakt: kerstin.kuhlmann@bk.hamburg.de

 

Veranstalter:

Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte, Hamburgische Bürgerschaft, Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung, Körber-Stiftung

 


Nora Markard (Foto: Steffen Weigelt)
Nora Markard (Foto: Steffen Weigelt)

» Uni Hamburg: #UHHhilft & Refugee Law Clinic

 

Das Programm #UHHhilft der Universität Hamburg begleitet studieninteressierte Geflüchtete bei der Bewerbung auf einen Regelstudienplatz, und in der Refugee Law Clinic Hamburg (RLC) bieten Studierende der Rechtswissenschaft kostenlose Rechtsberatung für Schutzsuchende in Erstaufnahmeeinrichtungen in Hamburg an. Silke Boenigk (#UHHhilft) und Nora Markard (RLC) berichten über ihre Arbeit und diskutieren Perspektiven.

 

Vortrag und Gespräch, Dienstag 24. Mai, 13.30-14.15 Uhr

Uni Hamburg, Von-Melle-Park 9, Hörsaal, 20146 Hamburg, Eintritt frei.

 

Veranstalter:

Universität Hamburg


Foto: Frederic Mougenot
Foto: Frederic Mougenot

» Heimat – Hafen – Exil

 

Der aus Frankreich stammende Fotograf Frédéric Mougenot und der Hamburger Autor Robert Brack portraitieren Exilanten in ihrem neuen Hamburger Umfeld. Mit dem Blick auf Orte, Gegenstände und Erinnerungen erzählen sie ihre Geschichten und stellen die Frage, wann ein Mensch an einem Ort wirklich ankommt. Die Idee entstand im Rahmen des diesjährigen Festivalthemas von arabesques „Les grands ports – Heimat und Exil“.

 

Ausstellung, Dienstag 24. Mai bis Montag 5. Juni

KörberForum, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg, Eintritt frei, Anmeldung zwischen 9 und 17 Uhr unter 040 / 80 81 92-0

 

Veranstalter:

Deutsch-französisches Kulturfestival arabesques.

 

Förderer: Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung

 


Miriam Rürup (Foto: Dagmar Wienrich)
Miriam Rürup (Foto: Dagmar Wienrich)

» Passgeschichten in Literatur und Film

 

„Was ist ein Mensch ohne Papiere? Nackter als ein Neugeborener“, heißt es bei Franz Werfel. Spätestens seit dem Ersten Weltkrieg bestimmt der Pass das Leben von Reisenden wie Flüchtenden und zeigt sich in Literatur und Film als Symbol für unüberwindbare Grenzen und bürokratische Willkür. Mit Zuckmayer und Brecht, Trojanow und Özdamar unternehmen Doerte Bischoff und Miriam Rürup eine erschreckend aktuelle, literarisch-historische Reise durch das Pass(un)-wesen.

 

Vortrag, Dienstag 24. Mai, 18-20 Uhr

Hauptgebäude der Uni Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, Emil-Artin-Hörsaal, Eintritt frei

 

Veranstalter:

Walter A. Berendsohn Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur und Institut für die Geschichte der deutschen Juden im Rahmen der Ringvorlesung „Fluchtgeschichten“

 

Doerte Bischoff (Foto: Susanne Dupont)
Doerte Bischoff (Foto: Susanne Dupont)


Filmcover "Havar"
Filmcover "Havar"

» Hawar - meine Reise in den Genozid

 

Im Film HÁWAR reist die ezidische Journalistin Düzen Tekkal in die Sindschar-Gebirge (Nordirak). Dort sind Hunderttausende Ezidinnen und Eziden auf der Flucht vor dem „IS“, der sie als  „Teufelsanbeter“ brandmarkt und auslöschen will. Nach der Filmvorführung diskutieren Düzen Tekkal, der Traumatologe und Orientalist Jan Ilhan Kizilhan sowie der Psychotherapeut Sefik Tagay, Vorsitzender der Gesellschaft Ezidischer AkademikerInnen. Es moderiert die Historikerin Birgit Kiupel.

 

Film & Gespräch, Dienstag 24. Mai, 19 Uhr

Metropolis Kino, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg, Eintritt frei, Karten-Tel. 040/342353, bei Rückfragen: Abut Can, 040/42823-4812, abut.can@bsb.hamburg.de

 

Veranstalter:

Landeszentrale für politische Bildung und Metropolis-Kino