Freitag 23. Juni 2017

18 Uhr Griechenland, die Shoah, und die Frage der Reperationen

19 Uhr Orchester im Exil

20 Uhr The Who and the What


© Bundesarchiv
© Bundesarchiv

» Griechenland, die Shoah, und die Frage der Reparationen

Vortrag, Fotopräsentation und Gespräch

 

Die NS-Herrschaft hat in Griechenland die jüdischen Gemeinden fast völlig ausgelöscht und immense materielle Schäden verursacht. Viele der ca. fünfzehn Prozent überlebenden Juden gingen nach dem Zweiten Weltkrieg ins Exil nach Palästina. Die in Griechenland Verbliebenen und die Rückkehrer bemühten sich um  eine Entschädigung. Im Gespräch mit der Historikerin Corry Guttstadt erläutert Loukas Lymperopoulos die Konflikte um deutsche Reparationen.

 

Veranstalter:

Landeszentrale für politische Bildung, Jüdische Gemeinde in Hamburg und Deutsch-Israelische

Gesellschaft e.V. Arbeitsgemeinschaft Hamburg

 

Freitag, 23. Juni, 18 Uhr

Leo-Lippmann-Saal der Finanzbehörde Hamburg, Gänsemarkt 36, 20354 Hamburg

Eintritt frei.

Bei Rückfragen: Abut Can, 040 / 428 23 48 12 oder abut.can@bsb.hamburg.de


Filmstill aus „Orchester im Exil“ © Polyband/WVG
Filmstill aus „Orchester im Exil“ © Polyband/WVG

» Orchester im Exil

Film mit Einführung

 

Josh Aronsons Dokumentarfilm erzählt, wie der Violinvirtuose Bronislaw Huberman das Palestine Symphony Orchestra gründete, um Musikern im Exil das Leben zu retten. Unterstützt wurde er dabei u.a. von Arturo Toscanini, einem entschiedenen Gegner des NS-Regimes. Huberman gehörte selbst zu den Tausenden Musikerinnen und Musikern jüdischer Herkunft, die sich vor den Nazis retten mussten. Der Musikwissenschaftler Peter Petersen führt in den Film ein.

 

Veranstalter:

Metropolis Kino

 

Freitag, 23. Juni, 19 Uhr

Metropolis Kino, Kleine Theaterstr. 10, 20354 Hamburg

Eintritt 7,50 Euro / 5 Euro (Mitglieder des Metropolis, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre)


Szenen-Foto: Klaus Lefebvre
Szenen-Foto: Klaus Lefebvre

» The Who and the What

Schauspiel

 

Zarina, eine junge Frau aus einer pakistanischen Einwandererfamilie in Atlanta, schreibt ein Buch über den Propheten: Wer war er als Mensch, welche Leidenschaften trieben ihn um, und was für ein Bild hat sich der Islam von ihm gemacht? Das Thema ist konfliktgeladen, auch für die fiktive Autorin in Ayad Akhtars neuem Stück. »Ein großartiges Stück, das Debatten auslösen wird.« (stern.de)

Regie: Karin Beier

 

Veranstalter:

Schauspielhaus

 

Freitag, 23. Juni, 20 Uhr

Schauspielhaus, Kirchenallee 39, 20099 Hamburg.

Karten 11 bis 49 Euro. Kartenbüro: Mo-Sa 10-19 Uhr, sonn- und feiertags drei Stunden

vor der Vorstellung.

kartenservice@schauspielhaus.de, 040 / 24 87 13, www.schauspielhaus.de