Donnerstag 22. Juni 2017

16 Uhr Heimat Tanz

19:00 Uhr Wenn das Exil zur Falle wird...

19:30 Uhr Exil in der armenischen Erinnerungsliteratur

20:00 Uhr »Ich werde später einmal Einfluß zu gewinnen suchen ...«


© Khatuna Hartmann
© Khatuna Hartmann

» Heimat Tanz« - Zu Hause in Barmbek

Kinder-Tanzperformance

 

Seit September 2016 »reisen« 15 Kinder aus der Flüchtlingsunterkunft Hufnerstrasse und der Adolph-Schönfelder-Schule durch die Lebenswelten unterschiedlicher Kontinente. Tanzend entdecken sie die Geschichte, Musik und Sprache einzelner Länder. Zwei Tanzpädagoginnen begleiten die Begegnungen der Kinder, die Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Volkstraditionen und mit alter und neuer Heimat durch spielerisch-tänzerische Bewegung, Musik und Gesang.

 

Veranstalter: Zinnschmelze Barmbeker Verein für Kultur und Arbeit.

Förderer: „FREIRÄUME! Fonds für kulturelle Projekte mit Geflüchteten“

 

Donnerstag, 22. Juni, 16 Uhr

Zinnschmelze, Maurienstr. 19, 22305 Hamburg

Eintritt frei


© Beate Meyer
© Beate Meyer

» Wenn das Exil zur Falle wird …

Kurzvorträge

 

Die Historikerin Beate Meyer und Mitwirkende im Projekt »Stolpersteine in Hamburg – biographische Spurensuche« stellen Biographien von Hamburgerinnen und Hamburgern vor, die vor den Nationalsozialisten in europäische Nachbarländer ohen und nach der Besetzung dieser Länder durch deutsche Truppen wieder in den deutschen Herrschaftsbereich gerieten. Ihre Lebens- und Leidenswege präsentieren Björn Eggert, Christina Igla, Christiane Jungblut, Frauke Steinhäuser und Ingo Wille.

 

Veranstalter:

Projekt „Stolpersteine in Hamburg – biographische Spurensuche“, Institut für die Geschichte der deutschen Juden (Universität Hamburg) und Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

 

Donnerstag, 22. Juni, 19 bis 20.30 Uhr

Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Lesesaal (Erdgeschoss)

Beim Schlump 83, 20144 Hamburg, Eintritt frei

 


» Exil in der armenischen Erinnerungsliteratur

Vortrag und Lesung

 

Das Exil war sowohl Ort des Schreibens als auch zentrales Thema der armenischen Erinnerungsliteratur, die in den Jahren nach dem Völkermord entstand. »Hokis aksoryal« – »Meine Seele im Exil« betitelte die bekannte armenische Autorin Zabel Yesayan eins ihrer Werke. Die Turkologin Corry Guttstadt stellt Leben und Werk von Zabel Yesayan, Yervant Odian und Gurgen Mahari vor – drei herausragende armenische Autoren, die dem Völkermord entkamen. Es liest die Schauspielerin Alina Manoukian.

 

Veranstalter: IKW – Internationale Kommunikationswerkstatt e.V. und Literaturzentrum im Literaturhaus Hamburg.

Förderer: Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg

 

Donnerstag 22. Juni, 19.30 Uhr

Literaturzentrum Hamburg, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg

Eintritt 3 Euro, Karten unter 040 / 227 92 03 oder lit@lit-hamburg.de 

Fotos: Gurgen Mahari



Heinz Liepmann, © Wilfried Weinke
Heinz Liepmann, © Wilfried Weinke

»Ich werde später einmal Einfluß zu gewinnen suchen ...«

Buchvorstellung

 

Schon vor 1933 hatte sich der Schriftsteller und Journalist Heinz Liepman (1905 – 1966) im literarischen Feld positioniert. Vor den  Nationalsozialisten ins Exil geflohen, kehrte er 1947 nach Deutschland zurück. Obwohl er bis zu seinem Lebensende ein vielfach gedruckter und engagierter Journalist war, geriet er nach seinem Tod in Vergessenheit. Der Publizist Wilfried Weinke lädt zu einer detailreichen (Neu-)Entdeckung des zu Unrecht vergessenen Autors ein. 

 

Veranstalter:

Jüdischer Salon am Grindel und Jüdische Gemeinde in Hamburg

 

Donnerstag, 22. Juni, 20 Uhr

Jüdischer Salon am Grindel, Grindelhof 59, 20146 Hamburg

Eintritt 10 Euro / 5 Euro, Karten unter info@salonamgrindel.de oder 040 / 419 101 55

 

Heinz Liepmann, Foto: © Wilfried Weinke