Dienstag 20. Juni 2017

18 Uhr „Und draußen weht ein fremder Wind ...“

19 Uhr Margarete Susman: Von Hamburg nach Zürich

20 Uhr Displaced. (R)Emigranten als Figuren im Film nach 1945


Foto: Kristine von Soden © m.d.viertler
Foto: Kristine von Soden © m.d.viertler

» „Und draußen weht ein fremder Wind ...“

Lesung mit Bildpräsentation

 

Von den Nationalsozialisten verfolgt, verließen Hunderttausende Deutschland – unter anderem vom Hamburger Hafen aus – über die Meere ins Exil. Kristine von Soden schildert anhand von Gedichten, Tagebucheinträgen und unveröffentlichten Dokumenten die Fluchten jüdischer Frauen ins Exil, darunter die Schriftstellerin Mascha Kaléko, die Schauspielerin Lilli Palmer und die Kunsthistorikerin Gertrud Bing, die die „Auswanderung“ der Warburg-Bibliothek begleitete.

 

Veranstalter:

AvivA Verlag, Auswanderermuseum BallinStadt

 

Dienstag, 20. Juni, 18 Uhr

Auswanderermuseum BallinStadt, Veddeler Bogen 2, 20539 Hamburg, Einlass: 17.30 Uhr

Eintritt 3 Euro, Karten unter info@aviva-verlag.de oder 030 / 39 73 13 72 (AvivA Verlag)

 


» Margarete Susman: Von Hamburg nach Zürich

Vortrag und Gespräch

 

Margarete Susman (1872 - 1966) war eine vielseitige Intellektuelle, die sich mit Sprache und Literatur, Theologie, Philosophie und Politik beschäftigte. Elisa Klapheck, Rabbinerin in Frankfurt, stellt sie vor. Im Vortrag und im Gespräch mit der Germanistin Doerte Bischoff geht es um Susmans „paradoxes“ Leben: zwischen Judentum und Christentum, als deutsche Jüdin, als schreibende Frau in einer männlich dominierten Umwelt, als politisch Engagierte in ihrem Exil.

 

Veranstalter:

Katholische Akademie Hamburg und Walter A. Berendsohn Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur (Universität Hamburg)

 

Dienstag, 20. Juni, 19 Uhr

Katholische Akademie Hamburg, Herrengraben 4, 20459 Hamburg

Eintritt 9 Euro / 6 Euro. Kein Vorverkauf, nur Abendkasse

oben: Elisa Klappheck (Foto: Universität Paderborn)

unten: Doerte Bischoff (Foto: Susanne Dupont)



© Roberts Commission
© Roberts Commission

» Displaced. (R)Emigranten als Figuren im Film nach 1945

Filmvortrag und Gespräch

 

Die Rückkehr in das Land, aus dem man vertrieben wurde, ist meist keine glückliche Heimkehr. Wie ist das Verhältnis zwischen den Zurückgekehrten und den Dagebliebenen? Welche Rollen nehmen Rückkehrende in der Gesellschaft ein? Verändert sich die Sicht auf die Zurückgekehrten über die Jahrzehnte? Genau diesen Fragen geht Heike Klapdor (Filmmuseum Berlin) anhand von Filmausschnitten des deutschen Kinos von 1945 bis heute nach.

 

Veranstalter: Walter A. Berendsohn Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur (Universität Hamburg), B-Movie.

Förderer: P. Walter Jacob-Stiftung

 

Dienstag, 20. Juni, 20 Uhr

B-Movie, Brigittenstraße 5, 20359 Hamburg, Einlass ab 19.30 Uhr

Eintritt 5 Euro / 3,50 Euro, Karten unter b-movie@b-movie.de oder 040 / 430 58 67

www.b-movie.de