Montag 19. Juni 2017

19 Uhr Deutsche Politikwissenschaftler in der Emigration ab 1933

19 Uhr Die Wahrheit im Krieg

19 Uhr Karl Marx und die "schlaflose Nacht des Exils"


» Deutsche Politikwissenschaftler in der Emigration ab 1933

Vortrag

 

Die Vertreibung jüdischer und oppositioneller Wissenschaftler durch das Hitler-Regime bedeutete einen unersetzlichen Verlust fur die deutsche Gesellschaft und hatte langfristige Folgen fur das Wissenschaftssystem. Der Politikwissenschaftler Alfons Söllner zeigt anhand der Gruppe der Politikwissenschaftler, wie aus widrigen Umständen Wirkungen entsprangen, die sowohl die politische Kultur der Gastländer bereicherten als auch zur Demokratisierung Nachkriegsdeutschlands beitrugen.

 

Veranstalter:

Hamburger Institut für Sozialforschung

 

Montag, 19. Juni, 19 Uhr

Hamburger Institut fur Sozialforschung, Mittelweg 36, 20148 Hamburg

Eintritt frei

 

v.l.n.r.u.: Ernst Fraenkel © picture alliance/dpa, Hans J. Morgenthau (ohne ©), Hannah Arendt © Käte Fuerst, F. L. Neumann © unklar

 

 



Aleksei Bobrovnikov, © Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte
Aleksei Bobrovnikov, © Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte

» Stimmen der Freiheit: Die Wahrheit im Krieg

Gespräch

 

Mit Recherchen zum organisierten Verbrechen hat sich der TV-Reporter Aleksei Bobrovnikov in der umkämpften ostukrainischen Donbas-Region in Lebensgefahr gebracht. Nach wiederholten Morddrohungen fand er Zuflucht bei der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte. Mit Gemma Pörzgen von Reportern ohne Grenzen spricht er über die Möglichkeit freier Bericht- erstattung im Ukrainekrieg. Moderation: Wolfgang Krach (Süddeutsche Zeitung).

 

Veranstalter:

Körber-Stiftung, Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte, Süddeutsche Zeitung und

Weichmann-Stiftung

 

Montag, 19. Juni, 19 Uhr

KörberForum, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg

HVV U3 und Bus 111 bis Baumwall

Eintritt frei, Anmeldung ab 5. Juni unter www.koerberforum.de 


© Museum der Arbeit
© Museum der Arbeit

 » Karl Marx und die „schlaflose Nacht des Exils“

Vortrag

 

Der staatenlose Karl Marx rettete sich nach der gescheiterten Revolution von 1848/49 mit seiner schwangeren Frau und drei Kindern nach London, damals die größte Stadt der Welt. In seinem Vortrag diskutiert der Historiker Jürgen Herres, Mitarbeiter der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und Redakteur der Marx-Engels-Gesamtausgabe, Marx‘ Leben als politischer Flüchtling im Europa des 19. Jahrhunderts.

 

Veranstalter:

Museum der Arbeit

 

Montag, 19. Juni, 19 Uhr

Museum der Arbeit, Wiesendamm 3, 22305 Hamburg, Seminarraum

Eintritt 5 Euro (ermäßigter Museumseintritt)