Freitag 16. Juni 2017

19 Uhr Frauen im Exil - wie lebt es sich in Deutschland?

19:30 Uhr Die Welle

19:30 Uhr „Vor der Morgenröte“ - Stefan Zweig im Exil


» Frauen im Exil - wie lebt es sich in Deutschland?

Vortrag, Gespräch und Mini-Performance

  

Mujeres sin fronteras setzt sich für gleiche Rechte aller ein. Die Gruppe unterstützt seit vielen Jahren Frauen und Trans-Idente aus Lateinamerika und berät sie muttersprachlich. Die besondere Situation der Frauen und Trans-Identen, die Geschichte von Flucht und Migration aus Lateinamerika seit den 80er Jahren bis heute, das Leben in Deutschland, die unerwarteten Schwierigkeiten auch mit Papieren und die Kraft zur Überwindung der Hürden sind Themen des Abends.

 

Veranstalter: Mujeres sin fronteras, Internationale Kommunikationswerkstatt IKW e.v., Miteinanders gGmbH.

Förderer: Landeszentrale für Politische Bildung

 

Freitag, 16. Juni, 19 Uhr

W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.,

Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg

Eintritt frei

 



» Die Welle

Schauspiel

 

 Das Stück zeigt eine schulische Unterrichtseinheit zum Nationalsozialismus. Die Klasse diskutiert, wie sich ein solches Unrechtssystem etablieren konnte, warum so viele mitgemacht oder weggeschaut haben. Unter den Schülern herrscht Übereinstimmung darüber, dass sich so etwas heute nicht wiederholen könnte. Der Lehrer initiiert daraufhin ein Experiment: „Die Welle“. Es gerät außer Kontrolle mit dramatischen Auswirkungen auf die Realität.

 

Veranstalter: Ernst Deutsch Theater

 

Freitag, 16. Juni, 19.30 Uhr

Ernst Deutsch Theater, Friedrich-Schütter-Platz 1, 22087 Hamburg

Eintritt 22 € bis 42 €, inkl. Garderobe und HVV.

Karten über das Service-Center des Ernst Deutsch Theaters, Tel. 040 / 22 70 14 20 oder tickets@ernst-deutsch-theater.de

„Die Welle“ läuft vom 1. Juni bis 9. Juli.

www.ernst-deutsch-theater.de

 

 

 oben: Konas Minthe: © Steffi Henn

unten: Kristin Suckow: © Marc Lontzek 



» „Vor der Morgenröte“ - Stefan Zweig im Exil

Filmvorführung und Gespräch

 

„Vor der Morgenröte“ erzählt von den letzten Lebensjahren des weltbekannten österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig in den USA, Argentinien und Brasilien. Das Lebenin der Sicherheit des Exils wird überschattet von der Kulturzerstörung und Verfolgung in Europa. Nach der Filmvorführung sprechen die Regisseurin Maria Schrader und ihr Ko-Drehbuchautor Jan Schomburg mit den Literaturwissenschaftlerinnen Arnhilt Höfle und Carla Swiderski über Exil und Flucht.

 

Veranstalter:

Walter A. Berendsohn Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur und Abaton Kino

 

Freitag, 16. Juni, 19.30 Uhr

Abaton, Allendeplatz 3 / Ecke Grindelhof, 20146 Hamburg

Eintritt 8 Euro / 7,50 Euro, Karten unter Tel. 040 / 41 32 03 20 oder www.abaton.de

 oben: Filmplakat

Mitte: Maria Schrader (Foto: Christine Fenzl)

unten: Jan Schomburg (Foto: Owen Group)