Dienstag 13. Juni 2017

19 Uhr Stefan Zweigs Marienbader Manifest

19:30 Uhr Rückkehr der Geflüchteten? – Das NS-Exil in Romanen der Gegenwart



Beate Borowka-Clausberg (Foto: privat)
Beate Borowka-Clausberg (Foto: privat)

» Stefan Zweigs Marienbader Manifest

Vortrag

 

Stefan Zweig unternahm 1935 - damals noch im englischen Exil - den Versuch, ein Jüdisches Manifest zu lancieren. Darin sollte es um die Wahrung der Würde jüdischer Mitbürger gehen. Diese kaum bekannte politische Episode im Leben des Exilanten, der sich 1942 in Brasilien das Leben nahm, schildert die Literaturwissenschaftlerin Beate Borowka-Clausberg. Aus Zweigs Briefen liest der Schauspieler Volker Hanisch.

 

Veranstalter:

Heine-Haus e.V.

 

Dienstag, 13. Juni 2017, 19 Uhr

Heine-Haus, Elbchaussee 31, 22765 Hamburg

Eintritt 10 Euro, Studierende 3 Euro, Mitglieder des Heine-Haus e.V. frei

Karten: info@heine-haus-hamburg.de oder 040 / 39 19 88 23  


» Rückkehr der Geflüchteten? – Das NS-Exil in Romanen der Gegenwart

Podiumsgespräch

 

Was bedeutet es, vor einem mörderischen Regime ins Exil zu fliehen? Gibt es die Möglichkeit einer Rückkehr? Wie erinnern wir uns an Vertreibung und Flucht aus Nazi-Deutschland? Fragen wie diese beschäftigen vor dem Hintergrund aktueller Fluchtgeschichten viele Gegenwartsautoren. Im Gespräch mit Norbert Gstrein (Die englischen Jahre), Ursula Krechel (Landgericht) und Klaus Modick (Sunset) geht Doerte Bischoff den Spuren des NS-Exils in der Literatur nach.

 

Veranstalter: Walter A. Berendsohn Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur (Universität Hamburg) und Literaturhaus.

Förderer: Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung

 

Dienstag, 13. Juni, 19.30 Uhr

Literaturhaus, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg

Eintritt 12 Euro / 8 Euro. Vorverkauf über www.literaturhaus-hamburg.de oder über die Karten-Hotline 0180 / 601 57 29

Fotos (von oben):

Ursula Krechel (Foto: Heike  Bogenberger), Norbert Gstrein (Foto: Peter-Andreas Hassiepen), Klaus Modick (Foto: privat)